Die Magie der Sprache

Die wedischen Menschen besaßen eine gemeinsame Sprache. Diese Sprache begleitete eine ganz bestimmte Grundschwingung. Hier stimmten Denken, Gefühle und gesprochenes Wort überein. Oft musste man nicht einmal sprechen, weil diese Grundschwingung schon den Gefühlen zu entnehmen war und die Menschen sich auch ohne die Sprache austauschen konnten – sie nutzten Beides, wobei das Denken nicht nur in Bildern, sondern eben auch mit den Worten der Ursprache vonstatten ging. Insofern entspricht jeder Gedanke neben den Gefühlen auch dem Wort. Man spricht die Worte ja nicht nur, sondern denkt meist auch in Worten. Die gedachten Worte sind, neben den Gefühlen, die Grundlage des Schöpfungsprozesses.

Die meisten Erwachsenen haben die mentale Art des Gedankenaustausches verloren – während Kinder es oft noch können. Als mein Sohn fünf Jahre alt war, waren wir im Urlaub in einem Alpenhotel. Dort hielt sich zur gleichen Zeit eine italienische Familie mit einem Jungen im gleichen Alter auf. Die Beiden waren auf Anhieb auf gleicher Wellenlänge. Sie spielten täglich zusammen und sprachen auch stundenlang miteinander, wobei jeder von ihnen in seiner eigenen Sprache sprach. Klappte das einmal nicht, gingen sie zu der Tante des Jungen, die perfekt deutsch sprach und ihnen die Unklarheiten übersetzte. Das funktioniert deshalb, weil bei Kindern, die einigermaßen natürlich aufwachsen, Gefühle und die Laute des gesprochenen Wortes noch überein stimmen – und, weil trotz aller Sprachverwirrung von Babel die Grundtonierung der ursprünglichen wedischen Sprache durch alle späteren Muttersprachen noch durchscheint. Außerdem entsprach die Gestik der beiden Jungen ebenfalls ihren Gefühlen und Gedanken, was dabei sehr hilfreich ist.

 

Der Turmbau zu Babel

Diese Geschichte kennt sicher Jeder.

Das Wort Babel bedeutet übersetzt: Haus oder Ort des Verwirrers.

 

Mit Babylon endet die gemeinsame Sprache der Menschen. Die Bibel-Geschichte (Genesis 11) erklärt sehr anschaulich, was damals geschehen ist und je älter die Bibelübersetzung ist, umso unverfälschter kann man diese Geschichte lesen: „Alle Menschen hatten die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte“, heißt es und später: „Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, so dass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.

Ja, tatsächlich – in den ursprünglichen Schriften, die direkt aus dem Aramäischen oder Hebräischen übersetzt sind, steht tatsächlich „wir“ und nicht Gott! Das wurde erst im Laufe der Zeit auf „der Herr“ verändert.

 

Es gibt ein chinesisches Sprichwort, das lautet: Zuerst verwirren sich die Worte, dann verwirren sich die Begriffe, und schließlich verwirren sich die Sachen.

Sonne

1919 fanden eine Psychologin und ein Klangtechniker eine bestimmte Wellenlänge, auf der beide ihre Gedanken stets ohne gesprochene Worte austauschen konnten, vor allem, wenn bei ihnen Gefühle und gedachte Worte überein stimmten. Obwohl sie den Frequenzbereich nicht ermitteln konnten (es gibt dafür bis heute keine Messgeräte oder -werte) bemerkten sie in einem ultravioletten Farbspektrumsbereich eine „Gehirnsogwelle“ die ihnen ihre Gedanken gegenseitig zufließen ließen, in einer merkwürdig pfeifenden Art. Eine Abteilung der damaligen Vril-Gesellschaft wollte dieses Phänomen erforschen, erhielt aber bald keine Gelder mehr dafür.

Auch hier wurden Worte übertragen, die im Anderen Bilder hervor riefen. Das Wort ist demnach eng verbunden mit dem entsprechenden Bild – wenn die Sprache zumindest noch einigermaßen stimmt und auch die Gefühle, die ihr hinterlegt sind, zu dem Wort passen.

 

Unsere gemeinsame Ursprache wurde also verändert. Warum das geschah, sagt die Bibel ebenfalls: Die Menschen waren zu mächtig, jedoch nicht für Gott, sondern für eine Gruppe, die in den ursprünglichen biblischen Schriften als „wir“ bezeichnet wurde. Wer das ist, ist eigentlich offensichtlich. Anastasia beschreibt in ihren Büchern, dass es einen Oberpriester gab, der alles daran setzte, die Gedankengeschwindigkeit der Menschen zu verlangsamen, damit er alles vorausplanen und die Menschen lenken kann. Das geschah als Erstes über die Ernährung. Die Menschen begannen, sich nicht mehr aus ihren Landsitzen zu ernähren und schnitten sich damit von ihrem „Raum der Liebe“ ab, der sie bis dahin sowohl geistig als auch seelisch und körperlich nährte. Zu Zeiten des Turmbaus zu Babel lebten viele Menschen schon nicht mehr in ihrem „Raum der Liebe“ und waren nun anfällig für weitere Manipulationen seitens der Priesterschaften. Der Oberpriester ersann noch viele weitere Mittel, um die Gedankengeschwindigkeit der Menschen zu senken. Und dazu gehörte es auch, ihre einheitliche Sprache, der die gesamte Schwingung ihrer wedischen Ahnen unterlag, zu verwirren. Seine Priester waren die Ausführenden – deshalb das „Wir“ als Urheber der Sprachverwirrung. Und die hörte mit der babylonischen Sprachverwirrung nicht auf.

 

Mein Mann hat sich als Mitglied eines Ordens Namens M.O.H.L.A (Mystischer Orden Hermetischer Lehren Atons) über Jahre hinweg intensiv mit dem Thema Sprachen befasst. Er hat vor allem die Spracheinflüsse analysiert, der unsere Sprache in der Vergangenheit ausgesetzt war und heute immer stärker ausgesetzt ist und er kam zu einem fatalen Ergebnis: Die heute gebräuchliche Sprachmatrix eines 18jährigen entspricht etwa der eines Zehnjährigen von vor 2500 Jahren. Und die Schwingungsfrequenz der heutigen Lautgebungen entspricht der eines erregten Pavians.

Das sind nachweisbare wissenschaftliche Untersuchungen über die Schwingungslehre und Frequenzmodulationen, wie sie zum Beispiel von Meeresbiologen bei Delphinen und Walen angewendet werden; oder von Primatenforschern.

Dazu schreibt er in seinem Buch „Thalus von Athos – Die Offenbarung“:

Der Fort-schritt der Menschheit ist ein Abdriften in die Sphären des Realitätsverlustes, wobei gerade dieser Niedergang als erstrebenswerte Evolutionsschiene bewertet wird. Professor Lorenz sagte auf einem Symposium einmal: „Die Tendenz zur Demenz sinkt in immer jüngere Generationenmitglieder – bis zu einem Punkt, wo der Wahnsinn gesellschaftliche Methode geworden ist.“ Diese Worte erinnern mich an einen weiteren Ausspruch Albert Einsteins, der sagte: „Der geistige Verfall der Menschheit beginnt in der willkürlichen Sprachvermischung, aus der neue, entfremdete Wortschöfpungen entstehen und endet im Unverständnis dessen, was der Mensch eigentlich ist.“

Ein wesentliches „Werkzeug“ zur Erkennung von fehlerhaften, für den Menschen und den gesamten Planetenorganismus nachteiligen „Errungenschaften“, ist eine grundsätzliche Wortkenntnis. Etwas wortwörtlich nehmen, heißt, den Bedeutungsinhalt erfassen, um dadurch dem Ursprung der Idee auf die Spur zu kommen. Die Reinheit einer Sprache zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Uridee dahinter skizziert und sich ohne große Verbiegungen begreifen lässt. Je mehr eine grundsätzliche Sprache einer Idiomsvermischung unterliegt (was unterliegt, hat sich einem Besieger gebeugt), desto schwieriger wird es, dahinter einen greifbaren und ursprünglichen Sinn zu finden. Ist eine Sprache mit vielen anderen Sprachidiomen vermischt, bedarf es, zur Entschlüsselung der Ur-Sinnigkeit, der Kenntnis aller darin eingemischten Idiome – was sich natürlich als sehr schwierig gestalten kann, wenn es kaum noch Kenner dieser Idiome gibt.

In alten Mystikerschulen – insbesondere in jenen, die sich um die Erhaltung der Sprachmatrix kümmern – finden sich noch einige „Sprachmatrixarchivare“, die sich, um nur ein Beispiel zu nennen, als „Vokalalchymisten“ bezeichnen…..

 Wir alle kennen Menschen, deren Reden uns faszinieren, uns mitreißen und in uns sogenannte „Aha-Erlebnisse“ auslösen – dahinter steckt eine sehr gute Wortkenntnis, die nicht mit Psychologie zu verwechseln ist. Und wir kennen Menschen, deren Reden uns Angst machen, uns Sorgen und in uns Gefühle der Machtlosigkeit auslösen – das ist negativokkulter Wort-Sprachgebrauch. Auch da können Sie getrost davon ausgehen, dass der/die Redner (oder Redenschreiber) dies in voller Absicht so gestalten!

 Wahre Kenner der „Wortgewalt“ und wahre Kenner der „Wortenergie“, sind zwei unterschiedliche Charaktere, deren Intention grundverschieden ist. In der Wortgewalt – zumindest, was unsere heutige Vorstellung von Gewalt damit verbindet – liegen schon die Gewalttätigkeit, das Unterdrücken und die gewaltvolle Machtausübung eines Despoten, der die breite Menschenmasse nur befehligen und für eigensüchtige Zwecke missbrauchen will.

In der Wortenergie liegt die Energie, eine dynamische, ganzheitliche Schwingung kosmischen Ausmasses, die neutral und somit nicht zerstörerisch wirkt. Der Wortkenner dieser Energetik, wendet sie nicht gegen, sondern für das Wohl einer heilen (oder zu heilenden) Natur an. Sowohl im Schamanismus als auch in der Kosmogenese herrscht diese Energetiksicht vor.

Jeder Mensch kann selber testen, wie Worte auf ein Gegenüber wirken; wie wohltuend liebende und wie schmerzlich lieblose wirken. Man sollte sich keineswegs darüber hinweg täuschen lassen, dass dieses unsere „Beherrscher“ nicht genauestens wissen und verfolgen. Wenn wir schon im Kleinen Worte Enormes bewegen können, um wie viel Mehr bewegen im Großen Worte – vergessen Sie das niemals!

Die wirklich wortgetreuen Übersetzungen von alten Schriften, die Kenntnisse von echten Sprach- und Wortsetzungen, werden rigoros als Hirngespinste oder „irreales Gerede“ unterbunden. Irreal – diese Bezeichnung wird gerne benutzt, um ein Gegenüber schnellsten mundtot und unglaubwürdig zu machen. Aber den tieferen Sinn dieses Wortes wollen sie nicht durchschauen – denn es bedeutet in der Tat: Aus dem Irrationalismus kommend, dem Wesen und Ursprung der Welt des physischen Verstandes unzugänglich. Etwas, das dem Verstand vermeintlich unzugänglich ist, beinhaltet logischer Weise ein existentes Etwas dahinter, das einem nur nicht so einfach zugänglich ist. Real existierend ist es allemal! (Bedenken Sie, bitteschön, dass jede Münze seine zwei Seiten hat!).

Wir müssen wieder lernen, unsere Sprache und Wortinhalte wortwörtlich zu nehmen und die Angst vor „Unlogik“ ablegen. Analogien erwecken zuerst immer den Eindruck von totaler Unlogik, dennoch werden sie in der Psychologie als wichtigstes Werkzeug benutzt, um den menschlichen Geist besser definieren zu können.

 

Ich kann gar nicht oft genug betonen: Blicken Sie hinter die Worte, durchleuchten Sie alle Wortinhalte auf das Genaueste und Sie werden sehr bald das Gehör für Wahrheit oder Falschheit darin erlangen. Wenn Sie in Allem so verfahren – Wort, Sprache und Bild – können Sie lernen, Zusammenhänge und Intentionen hinter allen Geschehnissen und Planungen zu erkennen. Sie werden dadurch nicht mehr so leicht erpressbar und können sich von vielen Unterdrückungsmechanismen besser schützen. Dies ermöglicht Ihnen auch eine viel klarsichtigere Lebensplanung und Führung und kann Sie vor Fehlentscheidungen und Fremdbestimmung besser bewahren. Außerdem erlangen Sie dadurch einen „Durchblick“ in wesentlichen Lebensbelangen und lassen sich nicht mehr soviel von negativen Finanzjongleuren vormachen. Sie können dies beliebig auf andere „Erscheinungen“ ausweiten).

 

In einem E-Mail-Austausch mit meinem Mann schrieb der Sprachforscher Prof. Chomsky dazu:

 Wichtig bei allen Nachforschungen: Die deutsche Sprache eignet sich als Grundvoraussetzung für eine treffende Intonierung der Klang- und Farbenlehre, sowie als Schlüssel zum romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Die deutsche Phonetik ist älter als wir noch eruieren können; sie findet sich in einer etwas abgewandelten Intonierung bereits in den Veden. Noch heute ist die deutsche Intonierung unübertroffen in ihrer wissenschaftlichen Eindringlichkeit und Ausdrucksweise, obwohl sie zum Großteil bereits durchdrungen ist von fremden Sprachsequenzen.

Versuche, die deutsche Phonetik in ihren Grundzügen zu verwässern, werden zwar ohne Unterlass unternommen, können sich allerdings nur an der Oberfläche durchsetzen! Etwas Prinzipielles ist unumstößlich; das trifft auch auf die menschliche Sprachschwingung (Klangreinheitslehre) zu. Sie einzudämmen, hieße eine komplette Ausrottung, was natürlich unmöglich ist, ohne die gesamte Menschheit auszurotten! Ein weiteres Sprachidiom, das sich hervorragend als „Dekodierschlüssel“ für das ursprüngliche „Wedisch“ verwenden lässt, ist das „Sibirienrussisch“, auch als „Komrussisch“ oder „Vedrussisch“ bezeichnet. Wiederum steht auch diese Sprache auf dem weltweiten Index eines „richtigen“ Sprachgebrauchs“ – wie das so treffend ein englischer Politiker in Abfälligkeiten bezeichnete.

 

Wenn Prof. Chomsky davon schreibt, dass die deutsche Sprache viel älter ist, als Sprachforscher eruieren können, dann bezieht er sich nicht auf die heutige Form der deutschen Sprache, sondern auf das Althochdeutsche. Das heutige Deutsch hat genauso wenig mit dem Althochdeutschen zu tun, wie das heutige Russisch mit dem Wedrussischen.

 

Wie stark sich die deutsche Sprache verändert hat, zeigt ein Aufsatz von Helge Steinfeder über die Althochdeutsche Sprache. Er schreibt:

„Die Althochdeutsche Sprache ist noch viel, viel magischer, als sich dies so mancher vorstellen kann. Sie ist so magisch und voller tiefster Weisheit, dass man es einigen Schullehrern an Gymnasien verbot, Althochdeutsch zu unterrichten. Man drohte ihnen mit Existenzvernichtung, wenn sie weiter über das Althochdeutsche unterrichten würden„…….

 

Helge Steinfeder beleuchtet mit sehr viel Wissen und Einfühlungsvermögen in das Althochdeutsche die Ursprünge unserer Sprachen, wobei er zu dem Ergebnis kommt, dass nicht im Sanskrit der Ursprung aller unserer Sprachen liegt, sondern im Althochdeutschen und er belegt es mit den Vergleichen vieler Worte. Wer sich dafür interessiert, der kann diesen Aufsatz hier herunter laden – es lohnt sich!

www.chaco-pur.info/abruf/Althochdeutsch.pdf

 

Ich sagte ja schon anfangs, dass zu wedischen Zeiten Gedanken, Gefühle und die Urschwingung der Sprache überein stimmten. Menschen, bei denen dies der Fall ist, sind wahre Schöpfer. Sie sind auch in der Lage, durch ihre Gefühle, die sie den Worten unterlegen, selbst in einer veränderten Sprache in anderen Menschen Bilder zu erzeugen, die den Gefühlen ihrer Gedanken entsprechen. Hier stimmen dann immerhin noch der Gedanke, den sie in der wedischen Ursprache denken und die Gefühle überein. Und da in jedem Wort unserer veränderten Sprachen noch ein Zipfelchen der Schwingung der Ursprache enthalten ist, ist es möglich den Gedanken, aus der Urspache entstanden, über die Gefühle weiter zu geben.

Viel schwieriger ist es jedoch, wenn ein Mensch, der nicht mehr in seiner ursprünglichen Schöpferkraft ist und die ursprünglichen Wortschwingungen nicht mehr kennt, seinen Gedanken Flügel verleihen will. Da wir durch die ganzen Sprachmanipulationen die ursprüngliche Bedeutung unserer Worte nicht mehr genau kennen, kann es sein, dass die Schwingung des Wortes mit der Schwingung der Gefühle nicht mehr überein stimmt. Vor allem, wenn es sich um Worte handelt, deren Sinn bewusst von den Priesterschaften verdreht wurde. Das kann zu sehr großen Verwirrungen führen. Das Einzige, was ankommt, sind die Gefühle. Stimmen die Gefühle noch einigermaßen mit der Schwingung des Wortes überein, dann ist ein Gespräch möglich. Dazu ist es jedoch sinnvoll, wenn sich die Gesprächspartner auch sehen und spüren können. Die Gefühle gleichen eine Menge aus.

Beim Schreiben ist es umso wichtiger, auf die Worte und ihre ursprüngliche Bedeutung zu achten.

 

Bei bestimmten Worten klappt es fast garnicht mehr. Das Erste sind all die Worte, die aus der lateinischen Sprache in die indogermanischen oder indoeuropäischen Sprachen einflossen. Das Latein wurde als reine Militärsprache erschaffen. Es war niemals eine Muttersprache für ein Kind und es gehört nicht zu der ursprünglichen Sprachfamilie.

Wir sprechen nicht umsonst von der Muttersprache. Die Mutter ist es, die beim Stillen dem Baby ihre liebevollen Gedanken (Worte) schickt. Stillen ist ja viel mehr als eine Aufnahme von Nahrung für das Baby. Da die Verbindung zwischen Mutter und Kind in den ersten Monaten noch sehr intensiv ist, ist zwischen ihnen auch noch die „Gehirnsogwelle“ vorhanden, über die dem Baby die Gedanken der Mutter zufließen. Ein Baby reagiert zwar auch mit einem Lächeln, wenn der Sinn der gesprochenen Worte und ein freundlicher Tonfall nicht im Einklang sind, aber dann reagiert es nicht auf das gesprochene Wort, sondern auf die Gefühle, die hinter dem Lächeln stehen. Ich ahne jedoch, dass es etwas irritiert dadurch sein wird – es wird intuitiv spüren, dass Gefühle und Worte nicht überein stimmen.

Auch wenn unsere Sprache verändert wurde, spürt man noch in jedem Wort das Gefühl, das es bei ganzen Generationen von Menschen auslöste. Auch wenn man selber mit diesem Wort andere Erfahrungen machte (man kann ja einem Menschen durch zugefügtes Leid bei der Aussprache eines Wortes andere Erfahrungen hervorrufen, als es der tatsächlichen Bedeutung dieses Wortes entspricht), spürt der Mensch intuitiv die Schwingung der Gefühle, die seine Ahnen diesem Wort beigefügt haben und ist verwirrt. Die Gefühle, die Worte bei ganzen Generationen von Ahnen hervor riefen, sind es, die uns dabei unterstützen, wenn wir mit unseren Gedanken wieder schöpferisch tätig sein wollen. Dann schimmert selbst bei veränderten Worten die Urbedeutung wieder durch. Dass das bei einer Sprache wie dem Latein, mit der noch nie eine Mutter ihrem Baby liebkosende Worte ins Ohr geflüstert hat, mit der eine Mutter noch nie ein Kinderlied gesungen hat, mit der ein Vater noch nie seinem Kind die Welt erklärt hat, nicht möglich ist, ist logisch.

Das Thema „Latein“ muss man allerdings im Gesamten sehen und es benötigt etwas mehr Raum. Deshalb werde ich auf dieses Thema demnächst in einem gesonderten Beitrag eingehen.

 

Problematisch ist es auch, wenn Worte durch vollständige Verdrehung eine entgegengesetzte Bedeutung bekommen haben. Das verwirrt sehr stark, weil die ursprüngliche Bedeutung bei Menschen, die noch ein Gefühl für die Sprachschwingung haben, irgendwie durchscheint – die Ahnen haben dieses Wort ja völlig anders benutzt. Für mich ist das Wort „Gier“ solch ein Beispiel. Das Wort Gier bedeutete einmal etwas völlig anderes – es stand für die volle Lebenskraft des schöpferischen Menschen. Mich hat es als Kind völlig verwirrt, wenn ich mitbekam, dass das Wort Gier mit Habsucht gleichgesetzt wird und eine Todsünde sein soll. Ich habe über die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes in der Januar-Ausgabe 2012 schon einmal geschrieben und werde den damaligen GartenWEden-Artikel diesem hier noch einmal anschließen, weil ich es für ein sehr eindrucksvolles Beispiel halte.

 

Auch Vorsilben unterliegen einer Schwingung. Achten Sie einmal darauf, wie Worte mit der Vorsilbe „ver“ und „zu“ auf Sie wirken. Nun könnte man sagen, dass zum Beispiel das Wort „verlieben“ ja schöne Gefühle darstellt. Stellt es wirklich die liebevollen Gefühle zu einem anderen Menschen dar, oder zeigt es nicht eher die begleitenden, ein wenig ver-rückten Vorstellungen an, die ein ver-liebter Mensch von dem Menschen hat, der bei ihm diese himmelhochjauchzenden Gefühle hervorruft? Wenn man dieses Wort im Althochdeutschen sucht, wird man es nicht finden! Das Wort „Verlieben“ tauchte erst im 16. Jahrhundert auf und bezeichnete damals tatsächlich das etwas ver-rückte Verhalten eines Menschen, der plötzlich alles durch die rosarote Brille sieht und leicht realitätsfremd reagiert. Der Mensch war eben ver-liebt. Das ist nichts Negatives, aber erst wenn diese Ver-liebtheit weg ist, kann die Liebe kommen, die den anderen Menschen mit all seinen Schwächen und Stärken so annimmt, wie er ist und nicht so, wie der ver-liebte Mensch ihn wahrnimmt. Ver-lieben ist eben keine Liebe. Aber auch die Vorsilben wären ein extra Artikel wert.

 

Lernen wir die Wortmagie der ursprünglichen Worte wieder kennen und leben! Die Energie unserer Ahnen, die diesen Worten beigefügt ist, stärkt uns enorm und hilft uns dabei wieder Schöpfer zu werden. Je mehr wir unsere Sprache wieder dem Indogermanischen – wedischen - Ursprung annähern, umso magischer wird sie. Wir müssen in vielen Dingen umkehren, weil wir uns viel zu weit vom Ursprung entfernt haben.

 

Christa Jasinski

 

 

 

 

 

 

 

01. Juni 2013 von Christa Jasinski
Kategorien: Sprache | 14 Kommentare

Kommentare (14)

  1. Jaaa, Sprache kann beschreiben oder entstellen, je nach dem, welche Kultur und welche Absicht dahintersteckt.
    Ich habe in meinen „Studien“ schon so manches Wort wiederentdeckt, das in unserem heutigen Sprachverständnis eine ganz andere Bedeutung hat, wie es vom Ursprung her gemeint war.
    Wenn wir wirklich unsere Sprache, die in meinen Augen sehr vielfältig und wunderschön ist, wiederentdecken wollen, dann sollten wir uns mit der ursprünglichen Bedeutung der Worte auseinander setzen. Man erkennt dann den Sinn hinter den Worten und lässt sich nicht von äusserer Beeinflussung leiten. Das Wort „Macht“ ist z.B. ein kraftvolles Wort, das einen aktiven Zustand beschreibt. Heute versteht man eher eine Art Manipulation darunter.

    Die Gefahr, dass gute deutsche Ausdrücke verschwinden und dafür eingedeutschte Worte aus anderen Sprachen deren Platz einnehmen, wird dann auch geringer.
    So fällt es mir heute schon auf, wenn ein Mensch sagt, dass es einen Sinn ergibt, anstatt dass es Sinn macht.

    • Der letzte Satz ist missverständlich formuliert. Ich korrigiere:

      So fällt es mir heute schon positiv auf, wenn ein Mensch sagt, dass es einen Sinn ergibt, anstatt dass er sich des Ausdrucks „es macht“ Sinn bedient, wie er inzwischen – aus der englischen Sprache von „it makes sense“ wörtlich übersetzt – meist auf deutsch verwendet wird.

  2. Sehr profundes Thema! Ein überaus gelungener Artikel. Nur eins zur Ergänzung, die Gedanken sind ursprünglich sprachlos. Erst um sie in Sprache zu übermitteln, übersetzen wir sie in Sprache. Davor sind sie unendlich kreativ, sie sind Bilder, nicht Sprache. Das heisst, Gedankenübertragung wäre die akkurateste Form der Übermittlung, nicht – ? Ein faszinierendes Gebiet, danke für Deinen Beitrag!

    • Stimmt, lieber Mike – zumindest, was die Worte anbetrifft! Bei mir sind es jedoch auch nicht unbedingt Bilder – es ist anders. Ich denke zwar größtenteils im Wort und Bild, aber oft habe ich Einblicke, die ich nicht in Worte übersetzen kann, weil mir dafür die Worte fehlen. Das passiert, wenn ich mich so stark in ein Thema eindenke, dass ich dazu Einblicke ins Akashafeld bekomme. Dann erscheinen manchmal Sequenzen – die ich eigentlich auch nicht Bilder nennen kann – es ist anders. Mit Worten kann ich das auf keinen Fall weiter geben – und doch kann ich die Inhalte dieses Denkens auf intuitivem Wege erfassen.
      Ein Mystiker sagte dazu einmal zu meinem Mann: Das sind Momente, wo man nicht von begreifen sprechen kann, sondern von ergreifen oder erfassen. Begreifen sagt aus, dass es unser Intellekt übersetzen kann. Ergreifen oder erfassen bedeutet, dass man es mit allen körperlichen Sinnen, aber auch mit allen intuitiven Sinnen aufnimmt. In Worten denken wir dann, wenn wir es vorher ergriffen haben und dann die passenden Wortschwingungen dafür finden.

  3. Es könnte beim Lesen des Artikels der Eindruck entstehen, dass ich mit Herrn Steinfeder der Ansicht bin, dass das Althochdeutsche der Ursprung aller Sprachen sei. Dem ist nicht so. Es ist eine magische Sprache, genauso, wie es das alte Sirbirienrussisch (Wedrussich) oder das Uraramäische noch ist.
    Meiner Sicht nach, enden die Ursprünge aller Sprachen, wenn man sie überhaupt noch zurückverfolgen kann, im Urwedischen. Es gibt ja viele Untersuchungen, welche nun die Ursprache war. Viele sagen es war das Sanskrit oder auch das Aramäische. Andere verweisen auf das Wedrussische oder das Althochdeutsche – und all diese Sprachen haben noch sehr viel von der ursprünglichen Magie der Sprache. Ich denke, wenn wir die Möglichkeit hätten, zu den Wurzeln all dieser angeblichen Ursprachen zu finden, dann kämen wir auf die ursprüngliche wedische Sprache. Forscher erahnen sie und bezeichnen sie als die Indoeuropäische Sprache.

    Dass all die Sprachforscher nicht diese wedische Ursprache finden, liegt meiner Ansicht nach daran, dass die wedischen Menschen nichts aufschrieben. Sie hatten ja alle vollen Zugang zum Morphofeld und zur Akashachronik. Eine Schriftsprache war also nicht nötig. Deshalb findet man zu den tatsächlichen Wurzeln der wedischen Sprache überhaupt keine geschriebenen Worte – sie waren einfach nicht nötig. Also kommt man bis dahin zurück, wo die Menschen begannen aufzuschreiben. Angefangen bei den Arbiträren Schriften, die gemalte Schriftzeichen waren, wie zum Beispiel Höhlenzeichnungen oder die Urschriften der Ägypter und der Mayas über die Schriften, die man heute für unsere Ursprachen hält.

  4. Hey liebe Christa,

    was mir im Übrigen vor Monaten schon auf der Zunge lag, was ich aber vergaß dir zu sagen ist, dass nahezu sämtliche Ausführungen dieses Herrn Steinfeder von Erhard Landmann wörtlich abgeschrieben worden sind. Das ändert nichts an dem Inhalt, aber es ist schon befremdlich, dass dieser Helge Steinfeder nirgends Landmann als Quelle angegeben hat… Steinfeders Ausführungen haben ich ja auch zuhause, sie stammen weitestgehend aus dem Jahr 2005 und ff. Landmanns Buch „Weltbilderschütterung“, welches im Übrigen sehr lesenswert ist, auch wenn er selbst ein kleiner Ideologe geworden ist, stammt aus dem Jahr 1993. Nur mal so am Rande. 😉

  5. Hallo liebe Christa, der Link zu Helge Steinfelders Aufsatz „www.chaco-pur.info/abruf/Althochdeutsch.pdf“ funktioniert nicht, auch die so angegebene Hauptseite chaco-pur.info gibt es nicht. Hat sich da was geändert, oder ist der Link nicht richtig angeben? Danke für Deine Antwort.

  6. Hallo,

    wunderbarer Artikel, Danke dafür!

    Ich bringe auch auf meinem Blog immer wieder auch etwas zum Thema Sprache. Gerne würde ich daher diesen Artikel hier nochmals auch dort veröffentlichen: http://faszinationmensch.com

    Das erwähnte Buch Thalus von Athos – Die Offenbarung habe ich übrigens auch gelesen und auf dem Blog wie folgt hingewiesen: https://faszinationmensch.com/2015/12/14/dient-unser-leben-als-spiegelung-fuer-unseren-schoepfer/

    Herzliche Grüße
    Martin

  7. mmmmmm … das könnte eine interessante Kombi ergeben > schau mal unter WOGOPOLOGIE oder Anna Ramona Meier.at ….. beschäftigt sich mit Thema >> sprechen <<….. Dank für die Infos…*** und liebelichte Rosengrüsse

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