Vom Wesen der Pflanzen Teil 2

Im ersten Artikel zu diesem Thema habe ich am Beispiel der Energie, die unsere Vorfahren als „Marsenergie“ bezeichneten, aufgezeigt, welche Pflanzen, Gewürze, Steine und welche Frequenz dieser Energie entsprechen. In diesem Beitrag werde ich noch weiter auf solche Synergieketten eingehen. Ich beschreibe nun die Wesenheit aller zwölf verschiedenen Tierkreiszeichen mit ihren Entsprechungen. Allerdings sind es nur die vorherrschenden Eigenschaften, die eine Pflanze einer bestimmten Wesenheit zugehörig macht. Eine Pflanze hat aber nicht nur eine Eigenschaft. Wer das wahre Wesen einer Pflanze erfassen will, der wird sehr schnell feststellen, dass man eine Pflanze aufgrund ihrer Eigenschaften verschiedenen Wesenheiten zuordnen kann. Das ist genauso, wie beim Menschen. Es gibt nicht den Widder oder den Wassermann. Jeder Mensch hat alle Energien des Universums in sich vereint. Es sind halt bestimmte Energien offensichtlicher. Wer sich jedoch mit den Eigenschaften der einzelnen Wesenheiten befasst und dann sich die Pflanze anschaut, der wird mit der Zeit erfassen, wie vielfältig das wahre Wesen der einzelnen Pflanzen ist.

Schauen wir uns also zuerst einmal die unterschiedlichen Wesenheiten an, wie sie unsere Vorfahren schon gesehen haben und betrachten wir, warum eine bestimmte Pflanze vordergründig einem bestimmten Wesen zugeordnet werden kann.

 

Widder

Diese Wesenheit ist sehr bestimmend – irgendwie kann man sie nicht übergehen. Diese Wesenheit sticht aus der Masse hervor – im wahrsten Sinne des Wortes. Die knallrote Chili ist ein sehr ausdrucksstarkes Beispiel für die Energie, die dem Widder entspricht. Hier sind sowohl die Farbe, als auch die Schärfe hervorstechend. Widder ist eine Energie, die eine Vorreiterrolle einnimmt.

Pflanzen, die dieser Wesenheit angehören, sind entweder stachlig, haben eine ungewöhnliche und etwas spitze Blüten- oder Blätterform oder sie haben starke ätherische Öle, die beißend sind.

Gartenfotos Mai 11 005 blühender Meerrettich

 

Die Symbole des Widder:

Der Herrscher über den Widder ist der Mars. Und so ist das Hauptsymbol auch der Speer, der mit seiner Spitze in alles eindringen kann.

Der Widder als Tier, der alles auf die spitzen Hörner nimmt, was sich ihm in den Weg stellt und natürlich die dazugehörigen Schafe und wenn man dabei weiter denkt, kommt man schnell auf die Wolle, die dieser Energie entspricht.

Aber auch Honigbiene, Wespe und Hornisse mit ihren scharfen Stacheln entsprechen der Wesenheit „Widder“. Ebenso die Ameisen, die ihre Ameisensäure verspritzen, wenn sie sich bedroht fühlen.

Im Bereich der Steine ist es der Diamant – der härteste Stein den wir haben.

Bei den Pflanzen sind es die mit Stacheln oder solche mit beißendem Geruch.. Der Weißdorn zum Beispiel ist ein Widderbaum. Die Disteln, mit ihren Stacheln und die Brombeerpflanzen gehören dieser Wesenheit an. Auch hier kann man sehr schnell die Wesenheit des Widder erkennen: Beides sind Vorreiterpflanzen, die dort den Boden überdecken, wo für andere Pflanzen die Bedingungen einfach zu ungünstig sind. Selbst ein stark verdichteter Boden macht diesen Pflanzen nichts aus. Auch den Spitzwegerich kann man zu den Widderpflanzen rechnen, wegen seiner lanzenartigen Blätter.

Alle Pflanzen mit sehr scharfen ätherischen Ölen, wie die Zwiebeln, der Meerrettich, der Knoblauch und alle anderen Laucharten sind Widderpflanzen. Ebenso die Brennnesseln mit ihren Brennhaaren. Der Hopfen gehört dazu, weil er spezielle Cumarine enthält, um die die meisten Insekten einen großen Bogen machen – zumindest der ursprüngliche Hopfen. Aus den Brauereihopfen wurden manche Inhaltstoffe herausgezüchtet und andere dafür verstärkt, so dass man es nicht mehr für alle Hopfensorten sagen kann.

Garten Juli 2013 020 Lauchblüte

Bei Zwiebeln, Knoblauch und Spitzwegerich kann man sehr schön die Gemeinsamkeit mit den stechenden Insekten wie Bienen und Wespen (auch Mücken) sehen, wenn man sich die Wirkung der Pflanzen auf die Stiche der Tiere anschaut. Wurde man von einem dieser Tiere gestochen, so hilft es, eine Zwiebel oder einen Knoblauch aufzuschneiden und dies auf den Stich zu legen. Der Stich wird sehr schnell zurück gehen. Das gilt auch für den Spitzwegerich. Ein Blatt zwischen den Händen zerdrückt und den dabei entstandenen Brei auf einen Mückenstich gelegt und der Juckreiz ist ganz schnell verschwunden und auch der Stich heilt schneller.

Benutze ich zum Beispiel Gewürze, die dieser Wesenheit zugehören, dann werden sie sehr schnell alle anderen Gewürze überdecken, wenn man sie nicht mit Bedacht einsetzt. Diese Gewürze sind alle sehr scharf wie Cayennepfeffer, Chili, Senfsamen und Kapern.

Die klassische Widderfarbe ist die Farbe Rot. Deshalb kann man zum Beispiel rotblühende Pflanzen dieser Energie zurechnen. Auch wenn ihre eigentliche Wesenheit eine Andere ist, haben ihre Blütenblätter etwas von der Widderenergetik. Das Gleiche gilt für die rote Rose. Sie hat etwas von der Widderenergie durch ihr rote Farbe und ihre Stacheln, aber sie ist, vor allem durch ihren Duft und ihre schönen Blüten eher einer anderen Wesenheit zuzurechnen. Ihre eigentliche Symbolik entspricht weniger der des Widders, sondern eher der des sinnlichen Stiers.

Am menschlichen Körper entsprechen dem Widder der Kopf und die Muskulatur, die zupackt. Vor allem auch die Zähne, die kräftig zubeißen können. Bei der Muskulatur erkennt man nun wieder, was gut für die Muskeln ist, denn beides entspricht ja dem Widder: Wolle als – die Muskeln wärmende – Kleidung.

Eisen ist von den Metallen am besten in dieser Rubrik vertreten.

Die Frequenz des Tones D entspricht der Energie des Widders.  Schlag- und Rhythmusinstrumente, wie beispielsweise Trommeln und Kastagnetten spiegeln sehr gut diese Energie.

Wer sich Frequenzen zur Heilung zunutze machen möchte, der greift am Besten zur einer Frequenz mit 144,72 Hertz.

Bei den Bachblüten sind es Impatiens, Vervain, Heather und Rock Rose, die dieser Wesenheit zugerechnet werden können.

 

Stier

Die Wesenheit des Stier ist Lebensgenuss pur und entspricht solchen Attributen wie Geduld, Zuverlässigkeit, Warmherzigkeit und Liebenswürdigkeit und vor allem Sinnlichkeit. So sind es auch die Dinge, die unsere Sinne berühren, die dieser Wesenheit angehören und es kommt nicht von ungefähr dass alle sinnesanregenden Gewürze und Pflanzen mit eher feineren Düften und Blüten zu den Stierwesenheiten zählen.

Symbole des Stier

Die eher gutmütigen Rinder sind es, die für diese Energie stehen. Das frühere Bild des Stieres war auch mehr der frommere Bulle, als ein kampfbereiter Stier. Während der Widder von Natur aus eher angriffslustig ist, ist es der Stier, wenn er überhaupt noch natürlich leben darf, fast gar nicht. Dazu ist er von Natur aus viel zu träge. Wir dürfen den ursprünglichen Stier ja nicht mit den wilden, extra für den Kampf gezüchteten, Stieren vergleichen. Wenn wir eine einigermaßen natürlich lebende Rinderherde mit Kühen und Stieren zusammen beobachten könnten, dann würden wir diese Energie sehr gut aufnehmen können: Diese Tiere genießen! Sie genießen sowohl die Sonne, als auch das Fressen und Wiederkäuen all der Kräuter die sie vorher genüsslich gezupft haben.

Der Planet, der über der Wesenheit Stier herrscht, ist die Venus.

Der klare, grüne Smaragd ist der Stein der Stierwesenheit.

Bei den Farben sind es die Pastellfarben, vor allem rosa, die dem Stier entsprechen, aber auch das Smaragdgrün.

Die Pflanzen, die zu dieser Wesenheit gehören, haben – wie schon beschrieben – feine Düfte und harmonische Blüten, auch solche mit essbaren Früchten, die ein, die Sinne anregendes, Aroma haben, gehören zu dieser Energie.

So gehören Blumen, wie die Rose – vor allem die rosaroten und alle fein duftenden Rosen zur Stierwesenheit. Weiterhin gehören dazu: Das Veilchen wegen seines zarten Duftes und seines feinen Geschmackes, der Fingerhut wegen seiner rosaroten Glöckchen, die zarte Akelei und die betörende Pfingsrose. Der Mohn gehört ebenfalls dazu – vor allem wegen seiner Samen, die ein feines Aroma haben und unsere Sinne anregen.

Pfingstrose

Kräuter und Gewürze, die dem Stier zugerechnet werden sind zum Beispiel die Gewürznelke, die Pfefferminze, der Salbei und der Sauerampfer. Alle feinen Gewürze mit aphrodisierenden Eigenschaften gehören zur Wesenheit Stier. Und das erklärt auch, warum der Salbei so gut bei Halsschmerzen hilft, denn es ist der Hals, der dem Stier entspricht. Übrigens auch unsere Geschmacksknospen – deshalb all die aphrodisierenden Gewürze.

An Früchten und Gemüsen sind es ebenfalls Pflanzen mit feinem Aroma, oder anregender Wirkung: Beeren, Trauben, Äpfel, Pfirsiche, Feigen, Artischocken und Spargel.

Garten Juli 2013 005

Und so verwundert es gar nicht, dass es bei den Pflanzen und Bäumen der Apfelbaum, der Pfirsichbaum, die Feige und die Weinrebe sind, die uns die Stierwesenheit am besten vermitteln können. Aber auch in der duftenden Zypresse und der zartgliedrigen Esche kann man diese Wesenheit finden.

Kupfer ist das Metall, das dieser sinnlichen Energie entspricht.

Bei den Instrumenten geben übrigens die Holzblasinstrumente wie die Blockflöte, Oboe, Klarinette und Tuba am besten die Stierwesenheit wieder.

Und es ist der Ton A und die Frequenz von 221,23 Hertz, die dieser Schwingung entsprechen.

Am Körper entsprechen die Regionen von Hals und Nacken und die Schilddrüse dieser Energie.

Bei den Bachblüten sind es Chicory und Red Chestnut, die entsprechende Schwingung aufweisen.

 

Christa Jasinski

Fortsetzung folgt

04. Juli 2013 von Christa Jasinski
Kategorien: Wesenheiten | 5 Kommentare

Kommentare (5)

  1. Den Widder voll getroffen – war mein langjähriger Lebensgefährte R.I.P.
    ich bin Wassermann – bin gespannt wie ein Flitzeboge – wann ist der Wassermann dran
    liebe Grüße Vogesenhex…… Helga

    • Liebe Helga,
      danke für den Kommentar. Ich nehme jetzt alle der Reihe nach dran. Musst Dich noch ein wenig gedulden.:-)

      Wenn Du Dich generell für die Energien der Tierkreiszeichen interessierst (hier bin ich ja eher auf die Pflanzen eingegangen), dann interessieren Dich sicher auch die beiden Artikel, die ich unter dem Titel “Die Zwölf” für das GartenWEden-Magazin Ausgaben August und September 2010 geschrieben habe.

      Liebe Grüße
      Christa

      • Vielen lieben Dank für die beiden Artikel – habs auf meinen Desktop geladen und werde mirs in Ruhe durchlesen…….aber was ich jetzt schon gelesen hab – S T I M M T alles mit Widder und Wassermann – Widder – ich bin und Wassermann – ich weiss……….. tolle Ergänzung, wir hatten unsere besten 12 schöne Jahre miteinander verbringen dürfen……. Danke nochmals dafür, dass wir das erleben durften <3 ….. und Danke für den Hinweis

  2. hallo liebe Christa,

    du sprichts in dem artikel ‘vom wesen der pflanzen’ von
    signaturenlehre. hast du vielleicht ein paar buchempfehlungen
    zu diesem thema, die es uebersichtlich behandeln?

    vielen dank,
    Jyoti

    • Liebe Jyoti,

      leider kann ich damit nicht dienen. Zumindest kenne ich kein derartiges Buch. Es gibt viele Bücher über Astrologie, wobei man den größten Teil davon vergessen kann. Und es gibt viele Bücher über Kräuter, aber auch da gibt es nur wenige, die auf die Signaturen der Pflanzen eingehen. Es gibt einen Kräuterkundigen, von dem ich gehört habe, dass er auf die Signaturen der Pflanzen eingeht und das ist Wolf Dieter Storl. Ich habe zwar bisher kein Buch von ihm gelesen, aber Marie-Luise, die mit mir den GartenWEden heraus gab, ist von seinen Büchern begeistert und sagte mir, dass er ein großes schamanisches Wissen um die Kräuter hat und die Schamanen gehen ja mit den Signaturen der Pflanzen um. Vielleicht solltest Du Dir seine Bücher mal ansehen.

      Vor kurzem schenkte mir eine Freundin eine dreiteilige Ausgabe von Wilhelm Pelikan zum Thema Heilpflanzenkunde ISBN 3-7235-1057-4. Diese Bände sind sehr gut und gehen stark auf die Signaturen der Pflanzen ein, aber für Jemanden, der sich bisher noch nie damit beschäftigt hat, sind sie sehr schwer zu lesen. Man muss sich ein wenig mit dem Anthroposophischen Gedankengut und deren Sprache auskennen, um es lesen zu können (zumindest ist das mein Eindruck).

      Ich habe es gelernt, weil ich mich schon seit meiner Jugend mit Pflanzen beschäftige. Später war es die Astrologie und die Alchymie, über die ich lernte, Zusammenhänge zu erkennen. Es hängt ja alles zusammen. Ein sehr guter Lehrer, den ich mal hatte, sagte zu mir: Am besten ist, wenn Du es selber erspürst und danach habe ich mich dann gerichtet. Die Zusammenhänge wurden mir so immer offenbarer.
      Den ersten Zusammenhang sah ich, als ich mir als Kind eine geöffnete Walnuss anschaute und entdeckte, dass sie genauso aussieht wie Bilder von unserem Gehirn. Das war einfach offensichtlich. Später entdeckte ich dann, dass in der Astrologie das Gehirn der Zwillingsenergie zugerechnet wird und die Nüsse ebenfalls. Dann sah ich, als ich mir die Blütenblätter vom Lungenkraut anschaute, dass sie eine Zeichnung haben, die wie unsere Bronchien aussehen und es wurde mir sofort klar, warum unsere Vorfahren dieses Kraut als Lungenkraut bezeichneten und es tatsächlich auch bei Lungenkrankheiten einsetzten. Auf diese Weise suchte immer weiter nach solchen Dingen.

      Aber wie gesagt: Schau mal, ob Dir die Bücher von Wolf Dieter Storl weiter helfen.

      Herzliche Grüße
      Christa

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